Eine Außenversicherung ist eine zusätzliche Versicherung, die über die übliche Hausrat- oder Gebäudeversicherung hinausgeht und speziell für den Außenbereich gedacht ist. Sie bietet einen erweiterten Schutz für Gegenstände und Gebäude, die sich außerhalb des eigentlichen Wohnbereichs befinden.
Welche Schäden werden abgedeckt?
Eine Außenversicherung deckt Schäden an Gegenständen oder Gebäuden ab, die im Freien stehen oder sich auf dem Grundstück befinden. Dazu gehören beispielsweise Gartenmöbel, Fahrräder, Gartenhäuser oder auch Spielgeräte für Kinder. Auch Elementarschäden wie Sturm oder Hagel werden von der Außenversicherung abgedeckt.
- Schutz vor Diebstahl und Vandalismus
Eine Außenversicherung bietet auch Schutz vor finanziellen Verlusten durch Diebstahl oder Vandalismus. Gerade im Außenbereich sind Gegenstände oft ungeschützt und somit anfälliger für Diebstahl oder mutwillige Beschädigung. Mit einer Außenversicherung können Sie sich gegen solche unvorhergesehenen Ereignisse absichern.
- Schutz vor Naturereignissen
Neben Diebstahl und Vandalismus deckt eine Außenversicherung auch Schäden durch Naturereignisse ab. Gerade in den Sommermonaten können starke Unwetter wie Stürme oder Hagel zu erheblichen Schäden an Gegenständen im Außenbereich führen. Mit einer Außenversicherung sind Sie auch hier finanziell abgesichert.
Welche finanziellen Verluste können vermieden werden?
Durch eine Außenversicherung können Sie sich vor finanziellen Verlusten durch Schäden an Gegenständen oder Gebäuden im Außenbereich schützen. Ohne eine solche Versicherung müssten Sie im Schadensfall selbst für die Kosten aufkommen, was schnell zu einer finanziellen Belastung werden kann. Mit einer Außenversicherung sind Sie jedoch abgesichert und können den Schaden ohne zusätzliche Kosten beheben lassen.
Welche gesetzlichen Regelungen gibt es für die Außenversicherung?
Die Außenversicherung ist in § 12 der VVG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt. Dort wird festgelegt, dass der Versicherungsschutz auch für Gegenstände außerhalb des Versicherungsortes gilt, wenn diese sich vorübergehend an einem anderen Ort befinden.
Was ist bei der Außenversicherung für eine Zweitwohnung zu beachten?
Für eine Zweitwohnung in Deutschland muss eine eigene Hausratversicherung abgeschlossen werden. Dies ist wichtig, da die Außenversicherung nur für vorübergehend außerhalb des Versicherungsortes befindliche Gegenstände gilt. Eine Hausratversicherung für eine Zweitwohnung im Ausland kann bei einem Anbieter im jeweiligen Land abgeschlossen werden.
Sind Kinder in Studium oder Ausbildung durch die Außenversicherung geschützt?
Ja, Kinder in Studium oder Ausbildung sind über die Außenversicherung der Hausratversicherung des elterlichen Erstwohnsitzes versichert. Dies gilt jedoch nur solange, bis sie einen eigenen Hausstand gründen. Danach müssen sie eine eigene Hausratversicherung abschließen.
Zusammenfassung
Eine Außenversicherung ergänzt die Hausrat- oder Gebäudeversicherung und schützt Gegenstände sowie Gebäude im Freien vor Schäden, beispielsweise durch Naturereignisse, Diebstahl oder Vandalismus. Dieser Schutz bezieht sich auch auf vorübergehend anderswo befindliche Gegenstände, gemäß § 12 VVG. Für Zweitwohnungen ist eine separate Hausratversicherung erforderlich. Kinder in Studium oder Ausbildung sind über die elterliche Versicherung geschützt, bis sie einen eigenen Hausstand gründen.