Mehr als 3000 Leitungsschäden werden täglich verzeichnet. Ob in Gebäuden oder am Hausrat: Die Schäden durch bestimmungswidrigen Austritt von Wasser sind sehr hoch. Die Zeitschrift Finanztest gibt in der Ausgabe 2/2021 eine durchschnittliche Schadenshöhe für Wasserschäden bei Gebäuden von 2881 € und bei Haurat von 1744 € an. Für Verbraucher stellt sich auch die Frage, welche Versicherung für den Schaden aufkommt:
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Insbesondere bei der Hausrat- und Gebäudeversicherung kommt es darauf an, dass die Versicherungssumme dem Wert des Hausstands oder Gebäudes entspricht. Die Versicherungssumme ist die maximale Leistung einer Versicherung im Schadensfall. Problematisch kann es werden, wenn der Schaden höher als die vereinbarte Leistung ist, hier spricht man von der Unterversicherung. Wie diese sich auswirkt und wie Sie dies vermeiden können, erfahren Sie hier.
Wer eine etwas hochwertigere Ausstattung in seiner Wohnung hat, sollte eine Hausratversicherung abschließen. Sie ersetzt Einrichtung, Bekleidung, Vorräte und einige technische Einrichtungen, die an der Hauswand montiert sind, zum Neuwert, wenn diese durch Feuer, Leitungswasser, Hagel, Sturm, Überspannungsschäden oder aufgrund von Einbruch, Diebstahl oder Raub beschädigt oder vernichtet werden. Der Versicherungsschutz lässt sich durch eine Elementarschadenversicherung oder einen Wohnungsschutzbrief erweitern.
Viele Hausbesitzer lassen nachträglich ihr Haus dämmen oder beauftragen eine Fachfirma mit der Montage oder Demontage von Balkonen. Das sind Situationen, bei denen es bei den meisten Gebäuden nicht ohne ein Baugerüst geht. Das wirkt sich auch auf den Leistungsumfang einer Hausratversicherung aus.